Regierung will keine Soldaten nach Südafghanistan schicken
13th Nov 2006, 20:28 GMT
Berlin (AFP) - Die NATO beißt mit ihrer Forderung nach einem stärkeren deutschen Engagement im umkämpften Südafghanistan bei der Bundesregierung weiter auf Granit. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) wiesen das Ansinnen am Montag zurück. An dem deutschen Mandat für Afghanistan müsse nichts geändert werden, sagte Merkel. NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer hatte zuvor unter anderem Deutschland dazu aufgerufen, die geltenden Einsatzbeschränkungen als "Zeichen der Solidarität" mit den anderen Bündnispartnern aufzuheben.
Regierung will keine Soldaten nach Südafghanistan schicken related news:
- Keine Verlegung deutscher Soldaten nach Südafghanistan — Politik
- Regierung gegen Südafghanistan-Einsatz — Lycos - News
- Aktuell: Regierung gegen Südafghanistan-Einsatz — SZOn - Politik & Gesellschaft
- Familie von getötetem UNO-Soldaten kritisiert Regierung — news.ORF.at
- De Hoop Scheffer fordert mehr Soldaten für Südafghanistan — AFP - Topthemen
- SPD fordert mehr Geld für afghanische Polizei — NETZEITUNG.DE
- Vermischtes: Keine Tourismus-Steuer in Italien — SZOn - Politik & Gesellschaft
- Deutsche Verbände ins Kampfgebiet? — N24 - Wir kommen zur Sache.
- EU will Schleichwerbung grundsätzlich erlauben — NETZEITUNG.DE Wirtschaft
- Bundeswehr in Afghanistan: Schändungsfotos keine Straftat? — FAZ.NET
Latest news from AFP - Topthemen:
- Telekom-Chef Ricke zurückgetreten
- Castortransport erreicht Zwischenlager Gorleben
- De Hoop Scheffer fordert mehr Soldaten für Südafghanistan
- Auch Offiziere sollen von Schädel-Fotos gewusst haben
- Bush trifft Arbeitsgruppe zur Zukunft des Irak
- Bono Überraschungsgast bei zweitem Konzert von Kylie Minogue
- Obermann löst Telekom-Chef Ricke ab
- Berlin erteilt neuem NPD-Verbotsverfahren klare Absage
- Bush berät mit Baker-Kommission über Irak-Strategie
- Jeder vierte Schnellzug ist unpünktlich